
Oberlichter sind dazu gedacht, Tageslicht in Gebäude zu bringen, aber innerhalb eines PV-Dachsystems können sie zum schwächsten Glied im Brandfall werden. Die eigentliche Frage ist nicht mehr, ob Ihr Dach den Vorschriften entspricht, sondern ob es standhält, wenn sich ein Brand neben einem Oberlicht entwickelt.
In ganz Europa wird das Brandrisiko von Industriedächern neu bewertet. Besonders in Ländern wie Deutschland verschärfen Behörden und Versicherer ihren Fokus auf:
Jetzt kommt PV ins Spiel.
Sie führen kontinuierliche elektrische Energie, höhere Dauertemperaturen und veränderte Branddynamik ein. Wärme wird länger gespeichert und das Brandverhalten ändert sich grundlegend.
In diesem Zusammenhang sind Oberlichter keine neutralen Elemente mehr. Sie werden Teil des Brandsystems.
In Industriedächern sind Oberlichter selten eigenständige Elemente.
Sie sind in komplexe Dachsysteme eingebettet, die umfassen:
Dies schafft, was Brandschutzingenieure als Übergangszonen definieren.
Diese Zonen kombinieren:
Bei Brandeinwirkung versagen Systeme zuerst an diesen Schnittstellen.
Nicht weil eine Komponente unzureichend ist.
Sondern weil die Interaktion zwischen den Komponenten die Spannung konzentriert.
Kommt es zu einer Zündung in der Nähe eines Oberlichts innerhalb eines PV-Dachsystems, können mehrere Dinge passieren:
Statt an der Oberfläche zu bleiben, kann das Feuer:
In großen Logistik- oder Industriegebäuden verschärft dies das Risikoprofil rasch.
Dieses Verhalten ist nicht theoretisch.
In groß angelegten Brandtests auf Dächern am ZAG wurden Systeme Zündszenarien ausgesetzt, die die Standard-Brandlasten übersteigen.
Die Ergebnisse waren eindeutig:
Der entscheidende Faktor war nicht das PV-System selbst.
Es war das Verhalten des Dachaufbaus und seiner schwächsten Zonen.

Feuer braucht nicht das ganze Dach.
Es braucht nur ein schwaches Glied.
Und bei PV-Dachsystemen ist dieses schwache Glied oft:
Die Lösung besteht nicht darin, das gesamte Dach neu zu gestalten.
Es geht darum, die kritischen Zonen zu verstärken.
Durch die Einführung einer nicht brennbaren Schicht um Lichtkuppeln:
Dieser Ansatz verändert das Verhalten des Dachsystems:
Ohne Eingriff:
Mit einer nicht brennbaren Lösung:
Dies entspricht Dachsystemen, die nach FM 4470 und FM 4478 bewertet wurden, bei denen Konstruktionen mit einer nicht brennbaren Schicht zur Verbesserung des Brandschutzes eingesetzt werden.
Für Gebäudeeigentümer geht es darum, Vermögenswerte und Kontinuität zu schützen.
Für Versicherer geht es darum, das Risiko über große Portfolios hinweg zu steuern.
Sie müssen nicht auf eine Änderung der Vorschriften warten.
Die Anwendung höherer Standards auf Systemebene macht bereits einen messbaren Unterschied.
Haben Sie die Lichtkuppelzonen Ihres PV-Dachsystems aus brandschutztechnischer Sicht bewertet? Nicht nur auf Einhaltung, sondern auf echte Leistung bei Brandeinwirkung.
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Flachdächer, insbesondere solche mit Solarmodulen, sind zunehmenden Brandrisiken ausgesetzt. Selbst die besten feuerhemmenden Membranen bieten nur begrenzten Schutz gegen fliegende Funken oder thermische Zündung unter PV-Modulen. Deshalb hat AllShield zwei nicht brennbare Brandschutzsysteme entwickelt, die jeweils für einen bestimmten Einsatzbereich maßgeschneidert sind.