Brände auf nicht brennbaren PV-Dächern breiten sich seltener aus und können von selbst erlöschen.
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1-5-2026

ZAG- und FM-Tests: Warum nicht brennbare Dächer PV-Brände stoppen

PV-Brände breiten sich nicht wegen der Module aus. Sie breiten sich wegen des Daches aus. Groß angelegte ZAG- und FM-Tests bestätigen dies. Wenn das Dach nicht brennbar ist, bleibt das Feuer lokal und erlischt von selbst. Das verändert, wie wir PV-Dächer entwerfen und versichern sollten.

PV-Brände breiten sich nicht wegen der Module aus

Sie breiten sich wegen des Dachs aus.

Dies ist die zentrale Erkenntnis aus aktuellen groß angelegten Brandtests von ZAG und FM.

Jahrelang konzentrierte sich die Diskussion über die Brandsicherheit von Solaranlagen auf Dächern auf Module, Steckverbinder und Installationsqualität.
Doch das tatsächliche Brandverhalten wird nicht allein durch das PV-System bestimmt.

Es wird durch das definiert, was darunter liegt.

Was die Tests tatsächlich zeigen

ZAG führte groß angelegte Brandtests an realistischen PV-Dachanlagen durch, einschließlich Zündquellen, die unter den Modulen platziert wurden.

In mehreren Szenarien war das Verhalten konsistent:

  • Das Feuer entsteht lokal unter dem PV-Modul.
  • Die Flammen breiten sich innerhalb der Modulfläche aus.
  • Keine strukturelle Branddurchdringung in tiefere Schichten.
  • Die Hitze bleibt größtenteils im oberen Dachaufbau.
  • Das Feuer erlischt, sobald die lokale Brennstoffquelle verbraucht ist.
  • Selbst wenn die Zündquellen über die Standardtestbedingungen hinaus verstärkt wurden, blieb dieses Muster unverändert.

Warum dieses Verhalten logisch ist

Aus brandschutztechnischer Sicht ist dieses Ergebnis zu erwarten.

Feuer benötigt drei Elemente:

  • Brennstoff
  • Sauerstoff
  • Hitze

In einem PV-Dachsystem ist der entscheidende Faktor der Brennstoff.

Wenn ein PV-System auf einer nicht brennbaren Basis installiert ist:

gibt es keinen zusätzlichen Brennstoff unter dem System
kann sich das Feuer nicht durch das Dach ausbreiten
erlischt das Feuer, sobald der begrenzte Brennstoff verbraucht ist

Dies ist das gleiche Verhalten wie bei bodenmontierten PV-Systemen:

Auf Sand oder Kies → keine Brandausbreitung
Auf brennbaren Untergründen → Feuer breitet sich aus

Das eigentliche Risiko ist das Dach, nicht das Modul

Forschung und Branchenrichtlinien bestätigen das gleiche Prinzip:

PV-Systeme können die Zündwahrscheinlichkeit erhöhen
aber die Folgen werden durch die Dachkonstruktion bestimmt

Insbesondere Dämmschichten wie PIR, EPS oder Bitumen wirken im Brandfall als Brennstoff.

Sobald das Feuer diese Schichten erreicht:

kann es sich unter dem PV-System ausbreiten
kann es den gesamten Dachaufbau erfassen
kann es zu einer strukturellen Brandausbreitung führen

Übereinstimmung mit FM 4478 PV-Dachanlagen

FM hat dieses Verständnis in eine Systembewertung auf Ebene des Gesamtsystems übersetzt.

Mit FM 4478 liegt der Fokus nicht mehr auf einzelnen Komponenten, sondern auf dem Verhalten des gesamten Dachs und der PV-Anlage.

Das Prinzip ist klar:

Brandschutz beginnt mit einer nicht brennbaren Basis

Dies stimmt direkt mit den Beobachtungen aus groß angelegten Brandtests überein.

Brände auf nicht brennbaren PV-Dächern breiten sich seltener aus und können von selbst erlöschen.

Was das in der Praxis bedeutet

Diese Erkenntnis verändert grundlegend, wie das Risiko von Photovoltaik-Anlagen auf Dächern betrachtet werden sollte:

Die Entzündung kann nicht vollständig ausgeschlossen werden
aber die Brandausbreitung kann kontrolliert werden

Und dieser Unterschied ist entscheidend.

Weil er bestimmt, ob ein Brand zu folgendem führt:

einem lokalen Vorfall
oder
einem Totalschaden des Gebäudes

Wenn das Dach nicht brennbar ist:

bleibt das Feuer auf einen kleinen Bereich begrenzt
die Konstruktionsschichten werden geschützt
der Schaden ist kontrollierbar und vorhersehbar

Die Lösung: das Substrat kontrollieren

Die technische Richtung ist jetzt klar:

die Dachaufbau kontrollieren
brennbare Anteile entfernen
eine nicht brennbare Schicht einführen

Dies verhindert, dass das Feuer zusätzlichen Brennstoff erreicht und stoppt die Ausbreitung durch die Struktur.

Barriersheet: ein bewährter Ansatz

AllShield BarrierSheet wurde entwickelt, um dieses Prinzip in echten Dachsystemen umzusetzen.

Es ist eine nicht brennbare (A1) Schicht, die:

vertikales Durchdringen von Flammen blockiert
horizontale Brandausbreitung unterbricht
die Dachintegrität unter PV erhält

Getestet unter realistischen PV-Brandbedingungen sorgt AllShield BarrierSheetAllShield BarrierSheet dafür, dass das Brandverhalten auf Systemebene kontrolliert bleibt.

Vom Brandrisiko zum versicherbaren PV-Dach

In ganz Europa wurden viele PV-Dachprojekte aufgrund von Brandrisiken verzögert oder abgelehnt.

Gleichzeitig ist der technische Weg nun klar:

nicht brennbare Dachkonstruktion
Brandkontrolle auf Systemebene
Abstimmung mit den Erwartungen der Versicherer

Dadurch werden vormals risikoreiche Dächer zu tragfähigen, versicherbaren Solarprojekten.

Planen oder bewerten Sie ein PV-Dachsystem?

Dann ist die entscheidende Frage nicht nur die Einhaltung von Vorschriften.
Es ist, wie sich Ihr Dach im Brandfall verhält.

Kontaktieren Sie AllShield, um Ihren Dachaufbau zu bewerten und zu sehen, wie BarrierSheet das Brandrisiko kontrollieren und die Versicherbarkeit unterstützen kann.

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Brandschutz ist das Ziel, Versicherbarkeit ist das Ergebnis

Flachdächer, insbesondere solche mit Solarmodulen, sind zunehmenden Brandrisiken ausgesetzt. Selbst die besten feuerhemmenden Membranen bieten nur begrenzten Schutz gegen fliegende Funken oder thermische Zündung unter PV-Modulen. Deshalb hat AllShield zwei nicht brennbare Brandschutzsysteme entwickelt, die jeweils für einen bestimmten Einsatzbereich maßgeschneidert sind.

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Olivier Langejan - Kaufmännischer Direktor New Business Kontaktieren Sie ihn für Fragen oder Kooperationen.
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