
Dachbrände mit PV-Systemen können gefährliche Glas- und EVA-Fragmente verstreuen, die Menschen und Eigentum schädigen. Glas- und Kunststoffbasierte Paneele sind die Hauptquelle dieses Schutts. AllShield erklärt, warum nur ein nicht brennbarer Dachaufbau Solardächer wirklich sicher und versicherbar macht.
Wenn ein PV-Dach in Brand gerät, können die Module selbst zu einer zusätzlichen Gefahrenquelle werden. Besonders bei Glas-Glas- und Glas-Folie-Modulen führt extreme Hitze dazu, dass die Oberfläche zerspringt. Dadurch entstehen Glasfragmente auf dem Dach und im unmittelbaren Umfeld des Brandes. Gleichzeitig bildet die EVA-Folie geschmolzene Tropfen, die auf die Dachoberfläche fallen, den Brand weiter ausbreiten, sich in der Luft verteilen und schließlich auf den Boden gelangen können.
Diese Glasscherben stellen bei Dachbränden ein direktes Sicherheitsrisiko für Feuerwehrleute und Gebäudenutzer dar. Zudem kann die leichte EVA-Folie über größere Entfernungen verweht werden – etwa auf landwirtschaftliche Flächen mit weidendem Vieh.
Bei gebäudeintegrierten PV-Systemen (BIPV) ist das Risiko noch größer: Die Glasoberfläche zerspringt und fällt zu Boden, wodurch Feuerwehrleute und Passanten gefährdet werden.
Installationsvorfall:
Nachdem ein Golfball ein Modul zerbrochen hatte, führte ein innerer Lichtbogen zu einem Brand. Beim Abbau des Systems zeigte sich, dass Glassplitter in die darunterliegende Dachabdichtung eingebrannt waren.
BIPV-Brandfall:
Bei großflächig gebäudeintegrierten PV-Anlagen schleuderten brennende Module sowohl Glas als auch geschmolzene Kunststoffe nach unten – eine erhebliche Gefahr für Einsatzkräfte und Gebäudenutzer.
Beobachtungen aus der Praxis:
Installateure berichten, dass bei brennenden Glasmodulen Splitter weit verstreut werden, was die Reinigung und Reparatur deutlich erschwert.
Glas-Glas- und Glas-Folie-Module:
Zerbrechen bei Hitze oder Stoß → verteilen Glassplitter und geschmolzene EVA-Tropfen.
Glas-Film- oder Vollkunststoff-Module:
Streuen kein Glas, bergen jedoch andere Brandrisiken (schmelzende Kunststoffe, Tropfenbildung, Rauchentwicklung).
Glasbasierte Module verursachen Scherbenrisiken, Kunststoffmodule hingegen Schmelzrisiken.
Beide Szenarien müssen durch nicht brennbare Dachaufbauten kontrolliert werden.

Feuerwehr und Einsatzkräfte: Gefahr von Schnittverletzungen, eingeschränkter Sicht und Rutschgefahr.
Gebäudenutzer und Nachbarn: Risiko durch herabfallende Glassplitter, die Verletzungen verursachen können.
Installateure und Reinigungskräfte: Risiko von Schnittwunden bei Aufräum- und Wartungsarbeiten nach einem Brand.
Das Dach selbst: Scharfe Glasscherben können Dachbahnen durchstechen, was zu Undichtigkeiten oder verdecktem Glimmen unter der Dachschicht führen kann.
Reinigungsprozess
Tragen Sie stets Schutzausrüstung (Handschuhe, Sicherheitsschuhe, Augenschutz).
Sammeln Sie Scherben mit Bürsten, Blasgeräten und stabilen Behältern ein.
Trennen Sie zersplittertes Glas von Metallrahmen zur Wiederverwertung.
Wenn Schwermetalle (z. B. Blei, Cadmium) enthalten sind: der Abfall kann als gefährlicher Abfall gemäß RCRA eingestuft werden und muss von zugelassenen Entsorgungsunternehmen entfernt werden (Quelle: floridadep.gov).
Andernfalls können Glas und Metalle über die normale Recyclingkette entsorgt werden.
Kostenverantwortung
Versicherung: Gebäude- oder Feuerversicherungen übernehmen die Reinigungskosten häufig nur, wenn das Dach den geltenden Brandschutzstandards entsprach.
Installateur oder Hersteller: haftbar, wenn Konstruktions- oder Produktmängel zum Brand beigetragen haben.
Gebäudeeigentümer: verantwortlich bei veralteten oder schlecht gewarteten Anlagen.
Gemeinde: kann eingreifen, wenn Glasscherben eine öffentliche Gefahr darstellen; die Kosten werden anschließend vom Eigentümer zurückgefordert.
Die Verbreitung von Glasscherben und EVA-Rückständen bei PV-Bränden stellt ein ernsthaftes Sicherheitsrisiko dar – insbesondere bei Glas-Glas- und Glas-Folien-Modulen. Kunststoffbasierte Module vermeiden zwar dieses spezifische Scherbenproblem, bringen jedoch andere Gefahren mit sich, wie schmelzende Tropfen und toxische Rauchgase.
Die eigentliche Lösung liegt unter den Modulen: Nur ein nicht brennbarer Dachaufbau verhindert, dass ein kleiner PV-Brand zu einem gefährlichen, sich ausbreitenden Feuer wird.
Mit AllShield BarrierSheet und AllShield Blue erhalten Flachdächer einen mineralischen Schutzaufbau, der
das Durchdringen von Flammen stoppt, die Brandausbreitung verhindert und Solardächer brandsicher und versicherbar macht.
Flachdächer, insbesondere solche mit Solarmodulen, sind zunehmenden Brandrisiken ausgesetzt. Selbst die besten feuerhemmenden Membranen bieten nur begrenzten Schutz gegen fliegende Funken oder thermische Zündung unter PV-Modulen. Deshalb hat AllShield zwei nicht brennbare Brandschutzsysteme entwickelt, die jeweils für einen bestimmten Einsatzbereich maßgeschneidert sind.