Entscheidungsbaum für Industrie-Dächer mit PV, um sie feuerfest und nicht brennbar zu machen.
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09-03-2026

Wie Sie Ihr Dach für PV nicht brennbar machen

PV auf einem bestehenden Dach installieren? Die erste Frage sollte nicht zu den Modulen, sondern zum Dach selbst gestellt werden. Untersuchungen zeigen, dass das Entzündungsrisiko steigen kann, aber die Brandausbreitung wird durch den Dachaufbau, insbesondere die Dämmung, bestimmt. Hier ist eine strukturierte Methode, um das PV-Brandrisiko richtig zu bewerten.

Forschung und groß angelegte Brandtests zeigen ein konsistentes Muster: PV-Systeme erhöhen die Zündwahrscheinlichkeit. Der Dachaufbau bestimmt die Brandfolgen. Die Art der Dachbahn spielt eine Rolle, aber die Dämmschicht ist oft entscheidend dafür, wie weit und wie schnell sich ein Brand über ein Dach ausbreitet. Ist die Dämmung brennbar, können die Folgen eines PV-bedingten Brandes erheblich zunehmen.

Deshalb sollte der erste Schritt bei jeder PV-Bewertung darin bestehen, den bestehenden Dachaufbau zu verstehen.

Entscheidungsbaum für Industrie-Dächer mit PV, um sie feuerfest und nicht brennbar zu machen.

Schritt 1 – Bestimmen Sie den Dachaufbau

Beginnen Sie mit der Feststellung von:

  • Art des Dachtragwerks (Stahl, Beton, Holz)

  • Art der Dämmung (PIR, EPS, Mineralwolle usw.)

  • Art der Abdichtungsbahn (PVC, TPO, Bitumen usw.)

  • Dicke und Befestigungsmethode

Ist die Dämmung nicht brennbar, unterscheidet sich das Risikoprofil grundlegend von dem mit brennbarer Dämmung.

Schritt 2 – Ist das Dach nicht brennbar?

Wenn die Dämmschicht nicht brennbar ist und der Aufbau anerkannten Brandschutzstandards entspricht, kann das Dach aus Sicht der Brandweiterleitung bereits für PV geeignet sein.

Ist die Dämmung brennbar, ist eine zusätzliche Bewertung erforderlich.

Hier wird das Entscheidungsschema entscheidend.

Schritt 3 – Liegen vollständige Systemtests vor?

Wenn der genaue Dachaufbau auf Systemebene mit installierter PV unter Verwendung anerkannter großmaßstäblicher Brandprüfverfahren getestet wurde, können diese Daten die Entscheidung leiten.

Existiert kein solcher Systemtest, reichen Annahmen auf Basis einzelner Produktklassifizierungen nicht aus.

Das Brandverhalten unter PV ist ein Systeminteraktionsproblem, kein Einzelprodukt-Thema.

Schritt 4 – Sind zusätzliche Brandschutzmaßnahmen erforderlich?

Wenn:

  • Die Dämmung brennbar ist

  • Kein validierter Systemtest existiert

  • Das Gebäude einer hohen Risikobelastung ausgesetzt ist

  • Versicherer zusätzlichen Schutz verlangen

Sollte eine nicht brennbare Trennschicht zwischen Dämmung und Abdichtungsbahn in Betracht gezogen werden.

Dies kann eine nicht brennbare Abdeckplatte umfassen, die entwickelt wurde, um das vertikale Durchdringen von Flammen zu begrenzen und die Brandausbreitung unter PV-Modulen zu reduzieren.

Schritt 5 – Berücksichtigen Sie Versicherungs- und Regulierungsrahmen

In vielen Industrie- und Logistikgebäuden verlangen Versicherer zunehmend:

  • Nachgewiesene brandsichere Dachaufbauten

  • FM 4478 zugelassene PV-Systeme

  • Klare Trennung zwischen brennbarer Dämmung und PV-Zündquellen

Das Entscheidungsschema ist daher nicht nur technisch, sondern auch finanziell und versicherungstechnisch getrieben.

Das Grundprinzip

Bei der Bewertung eines Daches für PV stellen Sie zwei getrennte Fragen:

  1. Wie wahrscheinlich ist eine Zündung?

  2. Wie weit kann sich ein Brand im Falle einer Zündung ausbreiten?

Zündung hängt von der Installationsqualität und der elektrischen Planung ab. Die Brandausbreitung hängt vom Dachaufbau und dem Materialverhalten ab. Eine robuste PV-Strategie berücksichtigt beides.

Wann sollten Sie dieses Entscheidungsschema verwenden?

Dieser Ansatz ist besonders relevant für:

  • Nachrüstung großer Industriedächer
  • Gebäude mit brennbarer Dämmung

  • Lager- und Logistikzentren

  • Gebäude mit hohem Versicherungswert

  • Projekte, bei denen Versicherer frühzeitig eingebunden sind

Bei Unsicherheiten bezüglich des Brandverhaltens unter PV ist eine strukturierte Entscheidungslogik besser als Annahmen.

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Brandschutz ist das Ziel, Versicherbarkeit ist das Ergebnis

Flachdächer, insbesondere solche mit Solarmodulen, sind zunehmenden Brandrisiken ausgesetzt. Selbst die besten feuerhemmenden Membranen bieten nur begrenzten Schutz gegen fliegende Funken oder thermische Zündung unter PV-Modulen. Deshalb hat AllShield zwei nicht brennbare Brandschutzsysteme entwickelt, die jeweils für einen bestimmten Einsatzbereich maßgeschneidert sind.

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Olivier Langejan - Kaufmännischer Direktor New Business Kontaktieren Sie ihn für Fragen oder Kooperationen.
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